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Obst und Gemüse

Die Trendwende zu einer gesünderen Ernährung geht mit einem steigenden Verzehr an Gemüse & Obst einher. Gemüse & Obst sind die farbenfrohste, formschönste und abwechslungsreichste Gruppe an Lebensmitteln und stellen (bei richtiger Zubereitung) einen geschmacklichen Hochgenuss dar. Sie enthalten alle Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe in Verbindung mit sensationell wenigen Kalorien - genau das braucht unser gesunder Körper.

Obst und Gemüse in der Gastronomie

  • Verwenden sie Fleisch, Fisch als geschmackgebende "Beilage" und machen Sie Gemüse zur Hauptspeise (zB bunt gemischter Gemüseteller mit kleinem Steak). Da Gemüse keine lange Sättigung erzielt, empfiehlt sich noch ein Getreide- oder Kartoffelanteil.
  • Jede Hauptmahlzeit sollte von einem frischen, gemischten Salat begleitet werden.
  • Bereiten Sie Gemüse frisch und schonend zu (Dampfgarprozess) - halten Sie es nicht warm, dabei gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren.
  • Bei der Gemüsezubereitung mit Fett als Geschmacksträger beachten Sie: "So wenig wie möglich" und "So hochwertig wie möglich". Hochwertige kalt gepresste Öle oder Butter erst zum Schluss des Garprozesses zugeben, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten.
  • Bieten Sie Kartoffelgerichte an (zB Ofenkartoffel mit leichter Sauce).
  • Fingerfood - geschnittenes Gemüse mit würzigen Dips als appetitanregender "Gruß des Hauses".
  • Servieren Sie Obst als kreativen Dessertbestandteil.
  • Mut zu mehr Farbe! Schön fürs Auge und gut für die Gesundheit.

Auch bei Nitraten soll eine bestimmte Zufuhrmenge nicht überschritten werden. Besonders nitratreiche Gemüsesorten sind Salate, Blattgemüse (Spinat, Mangold), Radieschen und Rettich. Zu hohe Mengen an Nitrat in der Nahrung können in Nitrit umgewandelt werden, das kann zu Nitrosamin werden, welches als krebserregend bekannt ist. Mit den folgenden Tipps können sie jedoch auch dieses Risiko minimieren und bedenkenlos die Vorzüge von frischem Wintergemüse genießen.



Tipps für die Verarbeitung nitratreicher Gemüsesorten

  • Stiele & Strünke entfernen, dort reichert sich Nitrat vermehrt an.
  • Bei geschlossenem Gemüse (zB Kohl) die äußeren Blätter entfernen.
  • Kochwasser nicht weiterverwenden, sondern abschütten.
  • Gemüsesorten mit hohem Nitratgehalt nicht länger als zwei Tage lagern und nicht wieder aufwärmen - dabei bildet sich unerwünschtes Nitrit.

Eine wunderbare Alternative zu konventionellen Produkten sind Bio-Produkte.

Vorteile bzw. biologische Qualitätskriterien

  • Es werden keine chemischen oder synthetischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt.
  • Geringere Nitratbelastung, da auf nitratreiche Kunstdünger verzichtet wird.
  • Geschmacks- und Nährstoffe bilden sich durch langsameres Wachstum vermehrt aus.
  • Und viele weitere Kriterien der biologischen Anbauverbände.