Eiweiße: Fleisch, Fisch & Co
Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte sind wesentliche Zutaten der heutigen Küche und stellen die Hauptlieferanten von tierischem Eiweiß dar. Für Gastronomen, die eine gesunde und ausgewogene Küche anbieten möchten, gibt es dabei einige Dinge zu beachten.
Eiweiß dient dem menschlichen Körper als unersetzliche Aufbausubstanz für Muskeln, Enzyme etc. Insbesondere die Bausteine aus tierischem Eiweiß kann unser Körper gut für eigene Zwecke verwerten. Optimieren lässt sich die sogenannte "biologische Wertigkeit" von Eiweiß noch weiter, indem man eine Kombination von tierischem und pflanzlichem Eiweiß serviert.
Tierische Eiweiß-Quellen: Eier, Milch und Milchprodukte, Fleisch und Fisch
Pflanzliche Eiweiß-Quellen: Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Vollkornprodukte
Vitamine und Mineralstoffe
Fleisch, Fisch & Co sind wichtige Lieferanten für bestimmte Vitamine und Mineralstoffe. Daraus ergibt sich für Vegetarier die Gefahr einer Unterversorgung. Besonders Veganer, die auch auf Eier und Milch verzichten, können ihren Bedarf an den unten angeführten Vitaminen und Mineralstoffen nur mit einer speziell zusammengestellten Kostform decken. Eine ausgewogene Mischkost mit reduzierten Portionsgrößen von Fleisch, Fisch & Co liegt voll im Trend einer gesunden Ernährung.Die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe in
- Fisch: Folsäure, Zink, Vitamin B1, B2, B6 und B12, Vitamin D (Meeresfisch), Jod (Meeresfisch)
- Milch- und Milchprodukten: Vitamin B2, Kalzium, Zink
- Eiern: Vitamin B12, Folsäure, Biotin, Pantothensäure, Kalium, Vitamin D, Zink
- Fleisch: Folsäure, Vitamin B1, B2, B6, B12, Zink, Eisen, Pantothensäure, Niacin
Risiken mit Fleisch, Fisch & Co
Tierisches Eiweiß - in Maßen genossen - liefert wichtige Nährstoffe. Zuviel davon belastet unsere Gesundheit. Ideal sind kleinere Portionen bei Fleisch (100-120g) und Fisch sollte ein- bis zweimal pro Woche am Speiseplan stehen. Über die Qualität von Fleisch entscheiden mehrere Faktoren: u.a. die Fütterunf des Viehs, die Bewegungsfreiheit, eine entsprechende Schlachtung und Reifezeit. Optimale Qualität erhält man durch die Einbeziehung von Bio-Produkten. Orientierungshilfe bieten gesetzlich genormte Qualitätssiegel.
Tipps
- Die Portionsgrößen bei Fleisch, Fisch & Co sollen sich zugunsten mehrerer Beilagen verringern. Ihr gesundheitsbewusster Gast weiß nämlich, dass zuviel Eiweiß den Stoffwechsel belastet und er konsumiert pro Woche maximal 450-500 g Fleisch- und Wurstwaren.
- Achten Sie auf den Ergänzungseffekt zwischen pflanzlichem und tierischem Eiweiß.
- Wenn Sie eine gesunde und ausgewogene Speisenzusammensetzung anstreben, sollten Sie bei Milchprodukten wie Topfen/Quark oder Joghurt die fettarmen Produkte bevorzugen. Sie schmecken genauso gut, lassen sich selbst beim Backen optimal verarbeiten und vor allem die "cremig gerührten" schmecken genauso hervorragend wie ihre fetten Kollegen.

